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34. Christmas Prize Prague 2015

04. Dez.
Beginn
06. Dez.
Ende

ab 13 Jahren

2 Teilnehmende

Bazén Hloubětín, Hloubetínská 80, 198 00 Prag, Hlavní mesto Praha, Tschechien

Ausrichter: SK Neptun Praha

Betreut durch Birte Hohlstein-Janssen und Silke Hohlstein-Terwesten


Der kleine Schwimmverein Willich nimmt mit einer noch kleineren Delegation (Kira Terwesten und Lisann Flamang als Aktive, Silke Hohlstein-Terwesten als Wertungsrichterin und Birte Hohlstein-Janssen als Trainerin) als einziges deutsches Team am 34. Christmas Prize in Prag teil. In Kiras Altersgruppe 13 bis 15 gibt es sagenhafte 207 Pflichtschwimmerinnen aus 16 Nationen und 26 Soli. Lisann tritt in der Seniorengruppe gegen 19 Solistinnen an. Dabei sind unter anderem Teams aus Japan, Russland, Griechenland und Kanada.

Für das Training am Donnerstag stand den Willicher Schwimmerinnen gerade einmal sieben Minuten Musikzeit zur Verfügung. Dabei fiel den Aktiven auf, dass das Bad nicht die besten Bedingungen bietet: Das Wasser sei »chaotisch, Salzwasser und nach etwa zehn Metern geht es hoch auf 1,50 Meter Wassertiefe«, so Trainerin Birte Hohlstein-Janssen.

Nikolausfrühstück

Beim ersten Wettkampf wurde Kira Terwesten (Jahrgang 2000) 77. von 198 Teilnehmerinnen. Das ist nicht zuletzt deshalb ein tolles Ergebnis, weil unter anderem Jugendnationalteams am Start sind und die meisten nicht unter 15 Stunden in der Woche trainieren.

Lisann Flamang (Jahrgang 1997) hat sich trotz massiver Erkältung und der Tatsache, dass sie deswegen seit zwei Wochen nicht trainieren durfte, sehr gut geschlagen. Man sah aber am Ende der Kür, dass ihr etwas die Kraft ausging.

Allerdings haben sowohl die Aktiven als auch ihre Trainerinnen wieder festgestellt, dass sie wegen der mangelnden Trainingsmöglichkeiten und der schwierigen Trainingssituation im Variobad eben nicht vorne mitschwimmen können. Trotz allem ist es wichtig, den internationalen Vergleich mit ganz unterschiedlichen Nationen zu suchen und vor Ort so viele neue Impulse, Tricks und Trends aufzusaugen, damit sie den Anschluss halten können, bzw. näher kommen können.

Auch Silke Hohlstein-Terwesten hat als Wertungsrichterin – von zwei FINA- Observerinnen genau beobachtet – viel gelernt. Sie konnte sich offen mit Wertungsrichterinnen, die unter anderem Olympische Spiele und WM werten dürfen, über alles austauschen und so eigene Defizite aufarbeiten. So ist sie nun auch auf dieser Ebene wieder auf dem neuesten Stand und hat wichtige Kontakte knüpfen bzw. alte Freundschaften wieder aufleben lassen können.

Für Kira und Lisann war es sehr lehrreich, in einem so großen Teilnehmerfeld zu starten. Das erfordert eine ganz andere Wettkampfvorbereitung vor Ort, weil die Wettkampfabschnitte um ein Vielfaches länger sind als auf NRW- oder deutscher Ebene.

Nach dem Wettkampf hatten die Vier dann am Montag vor dem Rückflug noch drei Stunden für Sightseeing, die sie auch gut genutzt haben: Karlsbrücke mit dem Turm, Prager Schloss (leider nur von Weitem, weil die Zeit zu knapp war), City und natürlich eine Shopping-Mall sowie Zeit für Handy-Foto Spielereien.

Schon jetzt ist für die Vier klar: »Prag, wir kommen wieder!«

In diesem Bericht erwähnt

  • Birte Hohlstein-Janssen

    Synchronschwimmwartin, mehrfache Masters-Weltmeisterin im Synchronschwimm-Duett

    Jahrgang
    1969
  • Lisann Flamang

    Jahrgang
    1997
  • Silke Hohlstein-Terwesten

    Mehrfache Masters-Weltmeisterin im Synchronschwimm-Solo und -Duett

    Jahrgang
    1966
  • Kira Terwesten

    Jahrgang
    2000

Kommentare

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