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15. FINA World Masters Championships 2014

25. Jul.
Beginn
03. Aug.
Ende

ab 20 Jahren

2 Teilnehmende

Parc Jean-Drapeau Aquatic Complex, Chemin du Tour de l’îsle, H3C 4W7 Montreal, Quebec, Kanada

Ausrichter: FINA


Protokoll Solo

Protokoll Duett

Hohlstein-Schwestern bei der Masters-Weltmeisterschaft: Silber im Solo, Gold im Duett

Silke Hohlstein-Terwesten vom Schwimmverein Willich hat bei der Masters-Weltmeisterschaft im kanadischen Montréal eine Silbermedaille im Solo der Altersklasse 40 bis 49 gewonnen. Schon im ersten Teil, der Pflicht, konnte sie sich mit 68,125 Punkten auf dem zweiten Rang platzieren, allerdings mit nur 0,25 Punkten Vorsprung auf Rang 3. Vor ihr lag mit fast sechs Punkten Vorsprung beinahe schon uneinholbar Lucie Svrcinova. Die ehemalige tschechische Nationalschwimmerin wird erst im November 40, fällt aufgrund ihres Jahrgangs aber dennoch schon in die höhere Altersklasse. 13 Grad Außentemperatur und strömender Regen im Freibad der Olympischen Spiele von 1976 machten den Start für alle Athletinnen zur Herausforderung.

Der Gesamtsieg war nicht weiter überraschend: Nach dem zweiten Teil, der Kür, hatte Svrcinova 13,288 Punkte Gesamtvorsprung. Silke Hohlstein-Terwesten jedoch zeigte in der Kür Schwächen: 66,287 Punkte reichten nur zum vierten Platz in der Kür und nach ihr startete noch eine aussichtsreiche Kandidatin. Diese konnte zwar mit 66,975 Punkten in der Kür an Hohlstein-Terwesten vorbeiziehen, doch für den Gesamtvizetitel reichte es nicht mehr. Am Ende strahlte die Willicherin über 1,687 Punkte Vorsprung und die Silbermedaille, mit der sie 16 weitere Schwimmerinnen hinter sich ließ.

Gemeinsam mit ihrer Schwester Birte Hohlstein-Janssen hat sie darüber hinaus Gold im Duett geholt: Genau 20 Jahre nach der ersten Masters-Weltmeisterschaft der Willicherinnen, die 1994 ebenfalls in Montréal stattfand, zeigten die beiden schon schon zum Auftakt in der Pflichtkür ihre Klasse: 68,25 Punkte gab es von den Wertungsrichterinnen und damit komfortable 1,5 Punkte Vorsprung auf den zweiten Platz, zwei Schwimmerinnen aus den USA.

Bei ihrer freien Kür befanden sie sich als vorletztes Duett jedoch in einer unangenehmen Situation: nach ihnen starteten noch die in der Pflicht Zweitplatzierten. Würden 65,751 Kürpunkte reichen, um zusammen mit den Punkten aus der Pflicht den Gesamtsieg erneut nach Willich zu holen? Die letzten Schwimmerinnen zeigten sich sehr stark und verwiesen die Hohlstein-Schwestern mit 66 Punkten auf Platz zwei der Kür. Doch der Vorsprung aus der Pflicht genügte: 134,001 zu 132,75 Punkten bedeuteten nach den Titeln 2010 im schwedischen Mölndal und 2012 im italienischen Riccione das dritte WM-Gold hintereinander für den Schwimmverein Willich. Insgesamt sind Birte Hohlstein-Janssen und Silke Hohlstein-Terwesten sogar schon zum vierten Mal Weltmeisterinnen: 1998 waren sie noch für einen Berliner Verein gestartet. Routine kommt bei so viel Edelmetall jedoch nicht auf, wie Birte Hohlstein-Janssen betont: »Es ist jedes Mal noch härtere Arbeit. Wieder zwei Jahre älter und deshalb immer aufs Neue ein Wunder.«

15 Duette waren in Montréal im Olympiabecken von 1976 angetreten, darunter neben US-amerikanischen Teilnehmerinnen vor allem Kanadierinnen. Aber auch ein Team aus den Niederlanden hatte den langen Weg über den Atlantik auf sich genommen. Weitere Informationen gibt es auf der Website der Masters-Weltmeisterschaft.

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    14. Jun. bis 15.06., Ort: Hallenbad, Eschweiler
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